Schweizer Unternehmen setzen auf Service Sourcing Initiativen – IT-Kosten und IT-Qualität im Griff

 

Vor allem Vertreter aus großen und internationalen schweizer Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Auf dem zweiten Service Sourcing Kongress in Zürich, der von der Neuen DEUTSCHEN KONGRESS GmbH in Kooperation mit den Fachgruppen Sourcing und IT Service Management des Swiss ICT durchgeführt wurde, diskutierten rund 60 Manager aus der Schweiz und dem ganzen deutschsprachigen Raum die neuen Möglichkeiten, endlich wirtschaftliche Vorteile aus dem gewachsenen Know-how in Sachen Service-Definition, Service-Erbringung und Service-Level-Management zu generieren. Nachdem sich in den vergangenen Jahren über ITIL und ISO 20000 ein gemeinsames Prozessverständnis bei Business und IT entwickelt hat, nutzen erste Unternehmen jetzt die neuen Optionen. Ein einheitliches Prozessverständnis eröffnet die Möglichkeiten zu echtem Multi-Supplier-Sourcing, Full-Service-Sourcing, selektivem Outsourcing und anderer innovativer Service-Sourcing-Modelle.

Die Pausen wurden zum Networking genutzt.


Industrialisiertes IT-Management und Service-Definition – Zwei Seiten einer Medaille

 

Am 08. September 2009 trafen sich bereits Unternehmenspraktiker zu einem Seminar und informierten sich über Möglichkeiten, eindeutige und doch übersichtliche Service-Spezifikationen zu erstellen, die als Grundlage für wirksame Kostensenkungen durch innovatives Service Sourcing und aktives Service Level Management dienen können. Paul G. Huppertz, Service-Experte der Avanade, diskutierte mit den Teilnehmern die besten Steuerungsmodelle für Sourcing-Initiativen und den Kern des Service Managements, den Service-Begriff. Im Anschluss an diesen informationsreichen Tag trafen sich dann die Teilnehmer des Seminars und die zum Teil dazu stoßenden Teilnehmer des folgenden Kongresstagesstages zu einem entspannten Apéro.

In der Ausstellung wurden vertiefende Gespräche geführt.


Zahlreiche Beispiele für realen Business-Nutzen durch aktives Service-Sourcing

 

Am 09. September 2009 startete dann der Kongress mit zahlreichen Praxisberichten und Beispielen für Service-Sourcing-Initiativen. Unter dem Vorsitz und der Moderation von Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow (TU Berlin) entwickelten hochrangige Experten und Praktiker wie Paul G. Huppertz (Avanade), Dr. Jochen Decker (SBB Informatik), Oliver Grossen (Schweizerische Bundesbahn), Markus Wachinger (Verlagsgruppe Weltbild), Bernd Schachinger (ABB Schweiz AG) und Thomas Habel (Atos Origin) ihre jeweilige Sicht auf neue Möglichkeiten zur Steuerung von Service Sourcing Entscheidungen. Zentrale Themen waren dabei immer das Verhältnis von interner und externer Service-Erbringung, dem richtigen Zuschnitt der Services für flexible Sourcing-Modelle, die Prozessfähigkeit der Services und geeignete Möglichkeiten der Qualitätsüberwachung und des Monitoring. Während der Pausen bot sich den Kongressteilnehmern die Möglichkeit, sich auf der begleitenden Fachausstellung über Lösungsangebote zu informieren und Networking zu betreiben. Insgesamt wurde von allen Beteiligten die Erwartung formuliert, dass aktives Service Sourcing in den Unternehmen bald zum Standard gehören wird.

Zum Abschluss zeigten dann Matthias Traugott (Glenfis AG / Fachgruppe IT Service Management des Swiss ICT) und Hansjörg Bühler (Soberano Sourcing GmbH / Fachgruppe Sourcing des Swiss ICT), welche Diskussionen, Anregungen und Beiträge sich aus der Arbeit der Fachgruppen im Swiss ICT ergeben. Nach der Zusammenfassung des ereignisreichen Tages durch den Vorsitzenden der Veranstaltung, Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow, wurden die Teilnehmer mit  dem Hinweis auf die wachsende Bedeutung des Service Sourcing und den nächsten Service Sourcing Kongress am 27. und 28. Januar 2010 in Köln verabschiedet.


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